Übermäßiges Schwitzen – Hyperhidrose

Übermäßiges Schwitzen – Hyperhidrose

Leiden Sie regelmäßig unter Schweißflecken und Achselgeruch? Das muss nicht so bleiben!

Schwitzen ist grundsätzlich eine natürliche Körperfunktion, die unserem Organismus hilft, seine Temperatur zu regulieren. Während normales Schwitzen lebensnotwendig ist, kann übermäßiges Schwitzen zu einer erheblichen Belastung im Alltag führen. Glücklicherweise gibt es wirksame Methoden und Behandlungen, die Betroffenen helfen können, dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Warum schwitzen wir?

Schwitzen ist grundsätzlich eine natürliche und wichtige Funktion zur Vermeidung von Überhitzung und dient in erster Linie der Kühlung. Steigt die Körpertemperatur – sei es durch Hitze, Anstrengung oder Stress – produziert der Körper Schweiß, der auf der Haut verdunstet und so für Abkühlung sorgt.
Der menschliche Organismus besitzt etwa drei Millionen Schweißdrüsen, die über den ganzen Körper verteilt sind. Besonders viele Drüsen befinden sich in den Achselhöhlen, an Händen, Füßen und auf der Stirn.
Vor allem in den Achselhöhlen funktioniert das Kühlsystem des Körpers nicht mehr optimal. Die Funktion wird durch Kleidung, die den Schweiß aufsaugt, beeinträchtigt. Das Schwitzen trägt dann nicht mehr effektiv zur Temperaturregulierung bei. Auf der Kleidung bilden sich Schweißflecken und es kann zu unangenehmer Geruchsbildung kommen.

Übermäßiges Schwitzen – Ursachen und Symptome

Hyperhidrose auch übermäßiges Schwitzen genannt, ist eine Erkrankung, bei der die Schweißproduktion weit über das normale Maß hinausgeht. Dies kann unabhängig von körperlicher Aktivität und Umgebungstemperatur auftreten.
Die Hyperhidrose wird in zwei Haupttypen unterteilt: die primäre und die sekundäre Hyperhidrose.
Die primäre Hyperhidrose hat keine erkennbare medizinische Ursache und wird häufig auf genetische Faktoren zurückgeführt. Sie tritt lokal an bestimmten Stellen wie Händen, Füßen, Achselhöhlen und manchmal auch im Gesicht auf. Sekundäre Hyperhidrose ist die Folge bestimmter Erkrankungen oder kann durch Medikamente ausgelöst werden. Zu den Krankheiten, die übermäßiges Schwitzen verursachen können, gehören Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, bestimmte Infektionskrankheiten und hormonelle Störungen wie die Wechseljahre.
Die Symptome der Hyperhidrose sind vor allem durch das übermäßige Schwitzen selbst gekennzeichnet, das sowohl tagsüber als auch nachts auftreten kann. Dies führt häufig zu nassen Flecken auf der Kleidung sowie unangenehmem Geruch und kann das soziale und berufliche Leben beeinträchtigen. Die Betroffenen können auch unter Hautreizungen oder Hautinfektionen leiden, insbesondere in Bereichen, in denen Hautfalten vermehrt Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
Die emotionalen Auswirkungen der Hyperhidrose sind nicht zu unterschätzen, da sich die Betroffenen in sozialen Situationen oft unwohl fühlen, was zu einem verminderten Selbstwertgefühl und in schweren Fällen zu sozialer Isolation führen kann.

Wann sollte man übermäßiges Schwitzen behandeln?

Eine Behandlung sollte in Betracht gezogen werden, wenn das übermäßige Schwitzen auch ohne körperliche Anstrengung immer wieder auftritt und den Alltag beeinträchtigt.
Wenn durchnässte Kleidung und unangenehmer Geruch regelmäßig zum Problem werden, sollte zunächst ärztlich abgeklärt werden, ob eine Grunderkrankung die Ursache für die übermäßige Schweißproduktion ist.
Kann dies ausgeschlossen werden, handelt es sich in der Regel um eine primäre Hyperhidrose, die gut behandelt werden kann.

Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt verschiedene Ansätze zur Behandlung von Hyperhidrose, die von topischen Therapien, z. B. mit Aluminiumchlorid, über medikamentöse Behandlungen, Botox-Injektionen bis hin zu chirurgischen Eingriffen reichen. Neuere Methoden wie MiraDry bieten eine dauerhafte Lösung durch Zerstörung der Schweißdrüsen mit Hilfe von Mikrowellentechnologie.

MiraDry – die schmerzfreie & dauerhafte Methode

MiraDry ist eine nicht-invasive Behandlung, die speziell zur Behandlung von übermäßigem Achselschwitzen entwickelt wurde. Durch den gezielten Einsatz von kontrollierter Mikrowellenenergie werden die Schweißdrüsen mit einer Hitze von 60 °C zerstört, während das Handstück gleichzeitig die Haut kühlt, um sie vor Verbrennungen zu schützen. Der Eingriff wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Behandlung ist daher völlig schmerzfrei.
Bei 80 Prozent der Patientinnen und Patienten reicht eine Sitzung aus, um ein erfolgreiches Ergebnis zu erzielen. Bei Bedarf kann die Behandlung nach drei Monaten wiederholt werden.
Das Ergebnis ist dauerhaft, starkes Schwitzen und Schweißgeruch gehören der Vergangenheit an.
Ein angenehmer Nebeneffekt der MiraDry-Behandlung ist, dass auch der Haarwuchs deutlich reduziert wird.

Vorteile von MiraDry

  • Sofortige Reduzierung der Schweißbildung schon nach der ersten Behandlung.
  • Dauerhafte Ergebnisse
  • Deutliche Reduzierung des Schweißgeruchs​​
  • Nicht-invasive, schmerzfreie Technologie
  • Kein Risiko von Narben
  • Keine Ausfallszeit

Individuelle Beratung im Haus der Schönheit

Wenn Sie von übermäßigem Schwitzen betroffen sind und eine Lösung für Ihr Problem suchen, laden wir Sie herzlich zu einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch ein.
In diesem persönlichen Gespräch haben Sie die Möglichkeit, uns Ihre individuelle Situation zu schildern und wir können gemeinsam die Behandlungsmöglichkeiten ausführlich besprechen.
Unser Ziel ist es, eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösung zu finden, die Ihnen hilft, Ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern. Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen und einen Termin zu vereinbaren. Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu einem beschwerdefreien Leben zu unterstützen.